Die Igeler Säule im Dorf Igel in der nähe von Trier und unweit  von der luxemburgischen Grenze, ist einer der wenigen erhaltene zivilen römischen Grabmäler nördlich der Alpen. Das etwa 23 Meter hohe Pfeilerdenkmal aus rotem Sandstein wurde um 250 n. Chr von der röm. Familie der Secundinier errichtet. Von dem das Grabmal bekrönenden Adler (Aquila) erhielt der Ort seinen Namen. Er ist heute sehr stark verwittert und kaum noch als Adler zu erkennen. Die Säule ist reich mit Reliefs geschmückt. Sie zeigen Szenen aus dem Alltags- und Berufsleben der Tuchhändler sowie aus der Mythologie.

Seit 1986 ist die Igeler Säule Teil des UNESCO-Welterbes Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche in Trier. Des Weiteren ist sie ein geschütztes Kulturgut nach der Haager Konvention.