Das Denkmal von Schweinschied ist das größte erhaltengebliebe Felsengrabmal  nörtlich der Alpen. Solche Denkmäler vermutet man in  Mainz (Mogontiacum) oder in Köln (Colonia Claudia Ara Agrippinensium,) aber nicht im Hinterland.

Das Denkmal wurde zwischen dem 1 und 2 Jahrhundert nach Christus errichtet. Es war ursprünglich etwa 8m hoch und war reich verzeirt.Heute ist nur noch etwa ein 4m hoher Felsstumpf übriggeblieben. Drotz verwitterung, kann man in der mittleren Niche sehn, wie ein Reiter über einen am Boden liegende Peron hinweg springt. Die sich mit einem Schild zuschützen versucht. In der rechten Niche sieht man das Feldzeichen (Vexillum),Steinbock (Capricornus) der Legio XXII Primigenia die mehr als 250 Jahre in Mainz staioniert waren. Und die Grenzen zu Germanien sicherte. Die Vermutung liegt nahe, das es um den Verstorbenen, zu dessen Andenken das Denkmal geschaffen wurde, um einen einflußreichen und geachteten Decurio (Führer einer Kavallerieabteilung ) handelt. Normale Legionäre konnten sich solche Denmäler nicht leisten.
Anfang des 20 Jahr. wurde einige hundert Meter entfernt ein Viergötterstein entdeckt. Der Stein zeigt Hercules mit Keule und dem Fell des Nemeischen Löwen (Vorderseite); Minerva mit Helm, Lanze und Schild (Linke Seite); Juno mit Pfau (Rückseite) ; Apollo, den linken Arm aud die Leier gestützt (Rechte Seite). Heute steht das Orginal im Wormser Andreasmuseum. Und eine Kopie neben dem Denkmal.
Bei Bodenarbeiten kamen 1928, auf einem Höhenzug Brandgräber zutage. Unteranderem entdeckte man nicht weit vom Denkmal entfernt eine römische Wasserleitung. Darauf kann man zurückschließen das es eine Villa Rustica oder ähnliches gab. Man weis heute das es etwa zwei Dörfer in der unmittelbare nähe gab.